Therapieschuhe

Therapieschuhe

Derartige Therapieschuhe dienen der funktionellen Nachbehandlung von Bandverletzungen des oberen Sprunggelenks. Durch die funktionelle Nachbehandlung soll bei eingeschränkter Beweglichkeit des verletzten Fußes eine frühzeitige Mobilisation erreicht werden, wodurch sowohl die Dauer des Krankenhausaufenthaltes als auch die der Arbeitsunfähigkeit verkürzt werden kann. Die Leistungspflicht der GKV erstreckt sich nur auf die Versorgung des jeweils verletzten Sprunggelenks (Einzelschuhversorgung).



Voraussetzungen für die Verordnung eines Therapieschuhs ist eine Versorgung direkt nach Wundheilung bzw. nach Abschwellung des Sprunggelenks, spätestens jedoch zehn Tage nach der operativen Bandnaht bzw. nach dem Unfalltag.
Spezielle Therapieschuhe sind für die Sofortversorgung von zentralen oder peripheren Lähmungszuständen, z.B. nach Schlaganfall oder bei Peronäuslähmung, konstruiert und anstelle von bzw. unterstützend zu Lähmungsorthesen oder Bandagen einsetzbar. Stabilisationsschuhe sind für den beabsichtigten therapeutischen und von vornherein zeitlich begrenzten Zweck konstruiert




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